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Günther räumt beim DKOU auf

Prof. Klaus-Peter Günther (Foto: Günther)
Prof. Klaus-Peter Günther (Foto: Günther)

21.10.2009 – BERLIN (BIERMANN) – Kongresspräsident Prof. Klaus-Peter Günther hat für den diesjährigen Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin einige Neuerungen vorgenommen: Sitzungen werden auf englisch gehalten, Studierende eingeladen und eine Kinderbetreuung gibt es auch. Mit den Orthopädischen Nachrichten hat er über seine Pläne gesprochen.

"Zum ersten Mal auf einem DKOU haben wir einen englischsprachigen Sitzungsblock, der von Mittwoch bis Samstag reicht. Hier haben wir in Kooperation mit anderen Gesellschaften das Programm gestaltet. Beteiligt haben sich etwa die britische und dänische Fachgesellschaft sowie die EFORT", sagte Günther. Die englischen Sitzungen sollen nach dem Willen des DGOOC-Präsidenten keine Eintagsfliege bleiben: Er gehe davon aus, dass es auch auf den folgenden DKOUs Veranstaltungen auf englisch gibt.

Günther hält es für möglich, dass die englischsprachigen Sitzungen nicht sofort auf große Resonanz stoßen. "Eine solche Etablierung sollte als langfristiger Prozess verstanden werden. Wer so etwas vorhat, der muss auch bereit sein, ein oder zwei Jahre lang kleine Säle auszusitzen."

Darüber hinaus freut sich Günther darüber, dass Studenten der Medizin der Einladung der Kongresspräsidenten gefolgt sind und beim DKOU hereinschnuppern. Mithilfe von erfahrenen Mediziner sollen sie an die Kongressinhalte herangeführt werden.

Ein Novum stellt auch die Kinderbetreuung dar: Während der Kongresstage können Eltern ihren Nachwuchs betreuen lassen.

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