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– HEIDELBERG (BIERMANN) – Die Paraplegiologie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg hat einen neuen Leiter: Prof. Norbert Weidner steht der Klinik seit kurzem vor.
Weidner trat die Nachfolge von Prof. Hans-Jürgen Gerner an, der sich im letzten Jahr in den Ruhestand verabschiedet hat. Der Neue ist Facharzt für Neurologie; während seiner Ausbildung machte er für ein Jahr Station am Institut für Neuropathologie des Universitätsklinikums Heidelberg. Später wechselte er nach Regensburg und ging für einen Forschungsaufenthalt an die Universität von Kalifornien. Zuletzt arbeitete Weidner als Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Regensburg.
Das Konzept der Paraplegiologie an der Orthopädischen Klinik in Heidelberg überzeugt Weidner: "Die Patienten profitieren von unserem interdisziplinären Ansatz." Neurologen, Orthopäden, Urologen, Internisten, Physio- und Ergotherapeuten sowie Psychologen kümmern sich um die jährlich etwa 1200 Patienten. Die Klinik mit 62 Betten biete "optimale Voraussetzungen für die Versorgung von Patienten mit Querschnittlähmung".
Als Forscher hofft Weidner auf den ganz großen Durchbruch: Zwar gebe es bislang noch keine wirksame Therapie zur Erholung des zerstörten Gewebes, seine Arbeitsgruppe forsche aber genau daran. Weidner setzt dabei auf die Transplantation von Zellen, die die Wiederaussprossung von Nervenbahnen nach akuter Rückenmarksverletzung ermöglichen sollen.
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