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– KÖLN (dpa) – Wildor Hollmann, einer der bekanntesten deutschen Sportmediziner, wird an diesem Samstag (30. Januar) 85 Jahre alt. Ihm zu Ehren zeigt das Deutsche Sport- und Olympia-Museum in Köln bereits seit dem 25. Januar eine Sonderausstellung, die am 28. März zu Ende geht.
Hollmann gilt als Nestor der deutschen Sportmedizin und als Motor der internationalen Sportmedizin. Lange war er Rektor der Deutschen Sporthochschule in Köln, er war Präsident des Deutschen Sportärztebundes und Präsident des Weltverbandes für Sportmedizin.
Im Lauf seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat er über 800 Publikationen verfasst, darunter zahlreiche Monographien wie das Standardwerk der Sportmedizin mit dem Titel "Sportmedizin Grundlagen für körperliche Aktivität, Training und Präventivmedizin".
Viele seiner Mitarbeiter sind Lehrstuhlinhaber geworden, die Zahl der Diplomarbeiten und Promotionsarbeiten liegt bei über tausend.
Hollmann, der seinen Geburtstag in geistiger und körperlicher Frische begehen kann, hat zahlreiche Ehrungen erhalten, zuletzt die Goldmedaille der Humboldt-Gesellschaft Berlin. Hollmann beriet die Bundesregierung, die Bundesärztekammer und die Bundeswehr, war in zahlreichen weiteren Kommissionen tätig. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes (Schulterband mit Stern) und Ehrenbürger von Menden und Brüggen.
Hollmann baute nach dem Zweiten Weltkrieg die Sportmedizin in Deutschland mit auf. Er setzte grundlegende Untersuchungen zur Leistungsdiagnostik und zur Prävention durch körperliche Aktivität um. Das verschaffte ihm hohe internationale Anerkennung.
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