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Kinner leitet neue Abteilung am Robert-Bosch-Krankenhaus

Prof. Bernd Kinner (Foto: RBK)
Prof. Bernd Kinner (Foto: RBK)

20.01.2010 – STUTTGART (BIERMANN) – Die Krankenhausmanager des Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) haben Prof. Bernd Kinner zum Chef der neuen Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie auserkoren.

Kinner arbeitet zuletzt als leitender Oberarzt an der Abteilung für Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Regensburg. Zu den Schwerpunkten der neu eingerichteten Abteilung gehört die Alterstraumatologie. "Schon heute zeigt sich, dass vor dem Hintergrund des demographischen Wandels Verletzungen älterer Menschen in den kommenden Jahren deutlich zunehmen werden - aufgrund von Alterserscheinungen wie Osteoporose, aber auch der steigenden Aktivität der Menschen im Alter", sagte Kinner. Die neue Abteilung richte ihr Angebot speziell für diese Patientengruppe aus.

Darüber hinaus liegt ein weiterer Schwerpunkt der Klinik auf der gelenkerhaltenden, rekonstruktiven Chirurgie von Schulter, Ellbogen, Hüfte, Knie sowie Fuß und Sprunggelenk. Kinner möchte auch die Wirbelsäulenchirurgie am RBK etablieren. Der Neue setzt dabei auf minimalinvasive Verfahren wie der Thorakoskopie.

Kinner ist für das RBK kein Unbekannter. Von 1996 bis 2002 arbeitete er dort als Assistenzarzt. Dann wechselte er als Oberarzt ini die Regensburger Univesitätsunfallchirurgie. Für ein Jahr leitete er anschließend kommissarisch die Abteilung für Unfallchirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München.

"Wir freuen uns sehr, dass das RBK mit Prof. Kinner einen hochqualifizierten, erfahrenen Mediziner für die Leitung unserer neuen chirurgischen Abteilung gewonnen hat", sagte Geschäftsführer Ullrich Hipp.

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