(BIERMANN) – Die Tarifverhandlungen für die rund 55 000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern sind am Dienstag in Frankfurt ohne konkrete Annäherung fortgesetzt worden. "Es gibt keinen substanziellen Fortschritt", hieß es aus Kreisen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund.
Mit einer Einigung werde am Dienstag nicht mehr gerechnet. Die zweitägigen Gespräche zwischen den Tarifparteien hatten am Montag begonnen. Gegen Mittag wollten sich beide Seiten zum Stand der Verhandlungen äußern.
In den beiden bisherigen Verhandlungsrunden hatten die Arbeitgeber kein eigenes Angebot vorgelegt. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund verlangt fünf Prozent mehr Geld für die Mediziner und eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hatte die Forderung als zu teuer abgelehnt.
Noch keine Kommentare vorhanden.