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Asklepios-Kliniken stocken für Eis-Opfer Notaufnahmen auf

Eisglätte in Hamburg: Während der eine Passant stürzt, versucht der andere barfuß der Rutschgefahr zu trotzen. In den Notaufnahmen schieben Unfallchirurgen derweil Sonderschichten. (Foto: dpa)
Eisglätte in Hamburg: Während der eine Passant stürzt, versucht der andere barfuß der Rutschgefahr zu trotzen. In den Notaufnahmen schieben Unfallchirurgen derweil Sonderschichten. (Foto: dpa)

08.02.2010 – HAMBURG (BIERMANN) – Die Asklepios-Kliniken in Hamburg haben für die steigende Zahl der "Eis-Opfer" ihre Notaufnahmen mit Ärzten und Pflegern aufgestockt.

Die Witterung sorge für einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen, teilten die Kliniken am Freitag mit. In Hamburg sind Fuß- und Radwege vielerorts mit Eis überzogen. Die zu behandelnden Fälle seien meist deutlich schwerer als an normalen Tagen. Besonders häufig seien Sprunggelenk- und Handgelenkverletzungen, Schädel-, Unterarm- und Oberarmfrakturen. So werde am Klinik-Standort St. Georg bis nachts um 3.00 Uhr operiert, in Wandsbek arbeiteten vier Unfallchirurgen statt wie üblich nur ein Operateur. An manchen Standorten hat sich den Angaben zufolge die Zahl der Unfallpatienten um 50 Prozent und mehr erhöht.

(dpa)

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