Anzeige

Marburger Bund kritisiert Vertrag zwischen Klinik und Arminia Bielefeld

Arminia-Bielefeld-Spieler Giovanni Federico. Die Mannschaft des Vereins soll sich in den Städtischen Kliniken untersuchen lassen. (Foto: dpa)
Arminia-Bielefeld-Spieler Giovanni Federico. Die Mannschaft des Vereins soll sich in den Städtischen Kliniken untersuchen lassen. (Foto: dpa)

04.02.2010 – BIELEFELD (BIERMANN) – Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat den Darlehens-Vertrag zwischen den Städtischen Kliniken Bielefeld und dem Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld scharf kritisiert.

"Offensichtlich geht es den Klinikträgern finanziell doch besser als sie uns auch heute wieder in den Tarifverhandlungen erklärt haben", sagte der Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.

Die Städtischen Kliniken geben nach eigenen Worten der Arminia Bielefeld für drei Jahre insgesamt 250.000 Euro Kredit - zu einem "geringfügigen Zins", hieß es in der Mitteilung Henkes. Im Gegenzug würden alle Arminia-Spieler ab 17 Jahren verpflichtet, ihre Sporteingangsuntersuchung in den Städtischen Kliniken zu absolvieren.
Ferner müssten auch alle verletzten Spieler der Arminia nun zur Behandlung zunächst diese Kliniken aufsuchen. Mit dem Darlehen hat der Fußballzweitligist nach eigenen Worten zwei neue Spieler verpflichtet. "Auch Fußballprofis haben das Recht der freien Arztwahl", betonte Henke.

(dpa)

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar schreiben

Login